Luft, Wasser, Feuer, Erde
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| Die vier Elemente prägen das Leben auf unserem Erdball seit es ihn gibt. Dies haben die vier Kindergärten in Fehraltorf zum Thema ihrer Projektwoche gemacht. Eines Tages haben sie nämlich auf geheimnisvolle Weise einen Brief von der Sonne höchstpersönlich erhalten. Sie beklagte sich darüber, dass ihre vier Elementenkinder ständig im Streit stünden, welches wohl das Wichtigste von ihnen allen sei. Man kam überein, die Streithähne auf die vier Kindergärten zu verteilen, damit sich die Sonne ein bisschen von ihnen erholen konnte. Für eine Woche verwandelte sich nun jeder der vier Kindergärten in die Heimat eines Elementes. Voll Begeisterung und Neugier setzten sich die Kinder mit ihrem Feriengast auseinander. Es wurde gesungen, gebastelt und erzählt. Natürlich besuchte man einander, um etwas über die anderen Elemente zu erfahren. Jeder Kindergarten war am Anfang voll davon überzeugt, das Wichtigste aller Elemente bei sich zu Gast zu haben. |
Doch im Lauf der Woche entdeckten die Kinder, dass die Elemente in unserer Natur zusammenarbeiten müssen, damit alles gut funktioniert. Kein Pflänzchen kann schließlich ohne einen Tropfen Wasser in der Erde gedeihen; ohne Wind lernt es nicht stark und aufrecht zu stehen und die Asche des Feuers kann seine Nahrung sein. Mit der Sonne war vereinbart worden, sich am Samstag, dem 8. Mai in der grossen Dreifachturnhalle zu treffen, um zu sehen, ob die vier Elemente in den Kindergärten etwas gelernt hätten. Auch die Eltern und Geschwister der Kinder waren dazu eingeladen. Den Auftakt dieses Riesenfestes machte ein großer, farbiger Tanz, in dem rote Flammen loderte, blaues Wasser Wellen schlug, wo aus Samenkörnern bunte Blumen sprossen und es zum Schluss noch ganz heftig stürmte. Darauf wirbelte eine strahlende Sonne herein. Sie liess den Festbesuchern und den Kindergärtlern durch ein kleines Puppentheater erzählen, dass die vier Elemente ihren Streit begraben hätten und einander fortan respektieren wollten. | Zur Bekräftigung wurde ein selbst komponiertes Lied gesungen, in das Kinder, Eltern und Geschwister kräftig einstimmten. Jetzt war die Bahn frei für alle möglichen Postenläufe zum Thema. Barfuss über den "Gschpüriwääg" zu wandern, Papiermonster zum Ziel zu pusten, Streichholzschachteltürme zu bauen oder zu beobachten, was denn da alles schwimmt und was untergeht, das machte natürlich doppelten Spass, weil hier auch das Festpublikum kräftig mittat. Danach konnten sich die müden Postenläu-fer an einem reichhaltigen Kuchenbuffet stärken. An den roten Backen der Kinder gemessen, ist dieser Samstagmorgen für alle ein großer Erfolg gewesen, und die Kindergärtnerinnen aus Fehraltorf haben einmal mehr ein tolles Projekt vollendet. Silvia Sturzenegger-Post, Elternrat Fehraltorf |